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Farbmanagement

Farbmanagement

Um Farben von der Kamera über den Monitor bis zum Druck einheitlich wiedergegeben zu können, benötigt man ein Farbmanagement. In der digitalen Welt werden Farb- und Helligkeitsinformationen in Werten zwischen 0 und 255 angegeben. Dabei wird nicht festgelegt, welcher Zahlenwert welcher Farbe echt entspricht! Damit alle Komponenten (Software, Monitor und Drucker) später wissen, über welche Farbe man spricht, gibt es so genannte Farbräume. Diese legen klar definiert fest, welcher Farbumfang dargestellt wird und wie ein digitaler Zahlenwert in eine Farbe innerhalb dieses Farbumfangs umgesetzt werden muss. Ebenfalls wird festgelegt, bei welcher Farbtemperatur und Gradation die Farben betrachtet werden müssen! Grundsätzlich können Bilddateien von einem in den anderen Farbraum umgewandelt werden. Wird in einen größeren Farbraum konvertiert, geschieht das fast verlustfrei. Wird in einen kleineren Farbraum umgewandelt, gehen Farbinformationen verloren.

 

 

 

 

Farbprofile

Der sRGB-Farbraum ist der gebräuchlichste, aber auch der kleinste Farbraum. Auch mittelmäßige Drucker und Monitore können diesen Farbumfang vernünftig darstellen. Man geht kein Risiko ein, aber es wird eventuell Potenzial verschenkt. Der sRGB-Farbraum ist für eine Farbtemperatur von 65O0 Kelvin berechnet, was zwar für die Monitorbetrachtung vernünftig gewählt ist, aber nicht der Betrachtungsnorm für Drucke entspricht. Diese liegt bei 50O0 Kelvin und wird auch als Normallicht D5O bezeichnet.

Der Adobe RGB-Farbraum ist in der Lage. einen deutlich größeren Farbraumumpfang darzustellen. Die modernen Fotodrucker können den Farbumfang von Adobe RGB gut ausnutzen, aber die meisten Monitore nicht. Sie stellen Farben in den Grenzbereichen nicht mehr genügend nuanciert dar. Auf das Druckergebnis hat dieser Umstand aber keinen Einfluss. Er ist für eine Betrachtung mit einer Farbtemperatur von 65000 Kelvin gedacht. Adobe RGB eignet sich also gut als Aufnahmefarbraum für gehobene Ansprüche.

Der ECI-RGB-Farbraum arbeitet mit einem ähnlich großen Farbraum, löst aber das Farbtemperaturproblem. Dieser Farbraum ist mit Adobe RGB vergleichbar, arbeitet aber mit dem Normallichtstandart D 50.

Dieses Profil kann man sich kostenlos unter www.eci.org herunterladen.

Der Arbeitsfarbraum ist der Bezugsfarbraum, von dem weitere Aktionen der Software ausgehen. Wer seine Digitalkamera im sRGB Modus benutzt, sollte auch sRGB als Arbeitsfarbraum wählen.

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